Den leisen Zwischentönen in der Musik schenkt das Aramis Trio besonders viel Beachtung ... , dass es einem als Hörer an manchen Stellen kalt den Rücken herunterläuft ...
Rezension der CD "Grave" im Pamina Magazin Klassik-Podcast, 9. Dezember 2011
Sich auf den Ernst dieses ersten Satzes [des Schostakovitsch Trios] einzulassen, mit diesen unwahrscheinlich schönen Stellen, die aber gleichzeitig voller Trauer sind, das heraus zu stellen, ohne dass es pathetisch wird, das gelingt dem Aramis Trio wirklich sehr gut....ein überaus lebendig harmonierendes Zusammenspiel, dem zuzusehen wahre Freude war.
Badische Zeitung, 30. Juli 2011So innig gelang dieses Miteinander, dass die Schwere von Beethovens Komposition nicht nur ein wenig abgefangen, sondern auch sehr bekömmlich vorgetragen wurde. Mit lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum - und bekam schon vor der Pause eine Zugabe: Astor Piazzollas "Oblivion" für Violoncello, Violine und Klavier.
Nassauische Neue Presse, 20. Juni 2011Heiner Reich spielte sein Cello mit fesselnder Intensität und entfaltete sowohl über den Stichworten, die ihm das von Ottersbach dezent geleitete Orchester gab, als auch im schlüssigen Dialog mit der ausdrucksstarken Violine, gespielt von Martin Emmerich, eine bestechende Virtuosität. Im Wechselspiel mit dem Pianisten Fabian Wankmüller gelang es den beiden Streichern, die phrasenhafte Melodielinie in den kammermusikalischen Abschnitten nicht fragmentarisch erscheinen zu lassen, sondern einen eindringlichen Gesamklang zu erzielen.
Gießener Anzeiger, 21. Juni 2011Beherzt, leidenschaftlich und mit vollem Einsatz, aber auch professionell, einfühlsam und voller Harmonie - so könnte in wenigen Worten die musikalischen Darbietungen beschrieben werden.
Schwarzwälder Bote, 18.6.2011"Stärke im technischen Fundament. Mut zu eigenen Akzenten in der Interpretation, die individuelle Elemente in den Soli aufblitzen ließ. Maß, soviel wie nötig, um die Aussage der Komponisten nicht zu entstellen. Genug Einfühlungsvermögen und Leidenschaft, um von den Zuhörern bewundert zu werden. Das Aramis Trio, bestehend aus Martin Emmerich an der Violine, Heiner Reich am Cello und Fabian Wankmüller am Klavier, zog die Zuhörer in seinen Bann, gerade weil es jene interpretatorische Freiräume gezielt zum musikalischen Wohlgefallen nutzte, die die drei slavischen Romantiker ihm boten.
Allgemeine Zeitung, 22. März 2011Gelassen und in sensibel ausgeleuchteter Stufung bereitete Strub mit dem aufmerksam folgenden Orchester die Spielfläche für das jugendlich-feurige Trio. Die Streicher boten klangschönes, ebenso exaktes wie natürlich atmendes Zusammenspiel, und der Pianist wusste genau, wo er leuchtkräftig aus dem Gesamtgeschehen herauszutreten und wo er wieder einzutauchen hatte.
Schwarzwälder Bote und Zollern-Alb Kurier 31.01.2011Vollends Schumanns Klaviertrio Nr. 1: Hier zeigte sich das Können des Trios kaleidoskopartig. Die vier Sätze tragen Spielanweisungen wie "Mit Energie und Leidenschaft" oder "Langsam, mit inniger Empfindung". Die drei Musiker nahmens wörtlich - mit elegisch ausuferndem Bogenstrich, hauchzart gespielten Nuancen oder mit voluminös aufbrausenden Kontrapunkten. So lieferte das Aramis-Trio den eindrucksvollen Beweis dafür, dass sich jugendliche Leidenschaft einerseits und sensible Gefühlsregungen andererseits bestens vereinen lassen, ohne dass das eine oder andere Klischee zu sehr bemüht werden müsste: Die Musiker überzeugten mit virtuoser Durchschlagskraft ebenso wie mit leiser Innigkeit.
Südwest Presse, 29.09.2010Das Zusammenspiel zeichnete sich durch eine wunderbare Balance aus, die besonders bei den dramatischen Sequenzen zum Tragen kam, aber sich auch in der Leichtigkeit des miteinander Musizierens wieder fand.
Thüringer Allgemeine 28.08.2010Mit viel jugendfrischem Elan wurde auch das Tripelkonzert von Beethoven furios herauskatapultiert aus aller Beschaulichkeit. Sehr viel Spiellust, Impulsivität und improvisatorische Freude investierte das junge Aramis Trio. Es gab dem Stück einen haydnschen Esprit und Witz, wodurch Beethovens Musik eine ungeahnte Sogkraft gewann.
Rhein-Neckar Zeitung 04.07.2010Wahrhaft mit Feuer - Aramis Trio begeistert bei der Reihe Junge Talente
Badische Neueste Nachrichten 17.4.2010Hachenburger erlebten musikalische Sternstunde mit dem Aramis Trio ... Die Wucht der Takte ist zeitweise so voluminös, dass man kaum glauben kann, dass dort nur drei Musiker auf dem Podium sitzen.
Rhein-Zeitung 15.4.2010...selten hat man derart leidenschaftliche und gleichzeitig virtuose Kammermusik vernommen.
Die Rheinpfalz 13.4.2010Zwei Stunden Hingabe, zwei Stunden musikalische Feier, zwei Stunden blinde Verständigung auf höchster musikalischer Ebene.
Pfälzischer Merkur 15.4.2010Wie die Musiker die diesen Noten innewohnende Trauer um den Freund und den Schmerz über das Elend der Kriegszeit zum Ausdruck brachten, ging unter die Haut.
Ruppiner Anzeiger, 10.4.2010Der musikalische Zusammenhalt der drei jungen Musiker war mit dem Charakter von Dumas' Musketieren vergleichbar... Das Publikum erlebte ein lebendiges musikalisches Miteinanderstreiten, das begeisterte.
Badische Neueste Nachrichten, 23.2.2010Den Musikern... entging ... nichts... keine Bewegung, die nicht zu voller Größe aufleuchtete, kein noch so winziges Detail, das nicht klanglich vertieft wurde.
Badisches Tagblatt, 23.2.2010Sie schöpften die gesamte dynamische Bandbreite aus und erreichten sowohl beim feinen Pianissimo wie den satten, energischen Passagen jederzeit einen klaren Ton, der zugleich pure Lebendigkeit versprühte.
Schwarzwälder Bote, 14.1.2010Das Aramis Trio ist mit das Beste, was die Musikhochschule Karlsruhe zu bieten hat.
Schwarzwälder Bote, 8.10.2009Jetzt schon ein Ensemble mit eigenem Charakter, wird sich das Aramis Trio eine gewichtige Rolle in der Kammermusikwelt erspielen.
Wolf Harden, Trio FontenayEin junges Ensemble, von dem noch viel zu erwarten ist.
Prof. Mario de Secondi, Trio Opus 8
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